Der Hals der Giraffe

Der Film „Der Hals der Giraffe“ ist ein sehr wehmütiger Film. Die neunjährige Mathilde , die mit ihrer Mutter Helene allein im Hause wohnt, verlässt eines abends das Haus, um aus dem Altenheim ihren Großvater Paul zu holen.. Sie möchte mit ihrem Grossvater die verschollende Grossmutter suchen, die vor dreizig Jahren die gemeinsame Tochter Hélène und ihren Sohn Paul verlassen hat. Mathilde glaubt, aus einem Stapel Briefe den Aufenthaltsort der Grossmutter zu kennen.

Aus verletztem Stolz hatte der Grossvater die Briefe nicht geöffnet, sondern vor seiner Tochter und auch vor seiner Enkelin verheimlicht.

Als der Grossvater gesundheitlich ins Altenheim zog, wurden die Briefe von Mathilde gefunden. In der Nacht steht Mathilde vor dem Bett ihres Grossvaters und bittet ihn bei der Suche nach der Grossmutter zu helfen. Als er zustimmt, ahnt er das er einen Fehler begangen hat.

Von Mathilde genötigt, fährt Paul mit Mathilde nach Biarritz wo sich vor 30-Jahren die Wege von Mathildes Grossvater und Grossmutter verloren haben. In Biarritz findet Mathilde Hinweise, wo ihre Grossmutter sein könnte. Auf der Suche kommen immer mehr Zufälle ans Licht. Am Ende findet alles ein glückliches Ende.

Es ist ein sehr wehmütiger Film, der mit einer wunderbaren Bildführung und wunderbaren Schauspielern punktet. Der Regisseur und Drehbuchautor erzählt die Geschichte und Fehler, verletzten Gefühlen und unausgesprochenen Diskussionen.

Bei aller Schwermut gelingt es dem Filmemacher immer wieder der Handlung eine perfekte und charmante Leichtigkeit zu geben. Ein wunderbarer französischer Film, den man nicht verpassen und sich ansehen sollte. Es ist ein wirklich gelungener Film.